Donnerstag 15.02. – Freitag 16.02.18 Abreise – Flug – Ankunft
- andrina37
- 24. Feb. 2018
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Mai 2021

Nachdem wir (Corina, Vera und ich, Andrina) ettliche Impfungen über uns ergehen liessen, sicher eine Woche lang hin und her geschrieben haben, wer wieviel von was mitnimmt und zigmal überprüften, ob auch alles eingepackt ist, standen wir mit Sack und Pack mit unseren Familien und einem guten Freund (Merci Joni! Mir hend das imfall meeega gschetzt!) am Flughafen. Falls die Nervosität nicht schon früher eingesetzt hat, war sie jetzt sicher bei allen Anwesenden spürbar. Nach einer kurzen Abschiedsszene machten wir uns auf den Weg in Richtung Sicherheitscheck. Die Vorstellung, dass wir bald an der prallen Sonne und kilometerweit weg von unseren Familien und Freunden sein werden, war für uns noch sehr surreal.
Während der Reise, welche drei Zwischenstopps, zwei Flugzeugwechsel, zwei verschiedene Airlines und ein erstes Bewusstwerden, dass wir nun für 2 Monate weggehen beinhaltete, hatten wir Zeit für verschiedene Tätigkeiten. Da Corina und ich nicht in derselben Semiargruppe sind wie Vera und wir uns somit noch nicht so gut kannten, gab es einiges zu plaudern und erfahren über einander. Andererseits wurde die Zeit im Flugzeug auch zum Schlafen, Filme schauen, oder, wie es bei mir der Fall war, an der fachdidaktischen Arbeit weiterzuschreiben gebraucht.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir endlich den Endflughafen in Blantyre. Mit schmerzenden Pobacken und müden Gesichtern betraten wir also das lang ersehnte Land Malawi. Hier galt es erst das Visum zu beantragen (was sich in der Hitze und mit ca. 2 Stunden Schlaf ebenfalls unendlich in die Länge zog) und durch die Passkontrolle zu gelangen. Dort wurden wir dann von Madame Maniatimbu, einer sehr liebenswürdige Frau, welche für das Wohlergehen der Studentinnen auf dem Campus zuständig ist, und einem Fahrer abgeholt. Nach einer etwa 18 stündigen Reise freuten wir uns sehr auf unser Bett in Machinga. Allerdings musste das noch warten. Die Reise von Blantyre nach Machinga dauerte nämlich noch 3 Stunden. Insgesamt sind wir somit etwa 21 Stunden auf unseren nun schmerzenden Hintern gesessen.
Als wir dann den Campus erreichten, war es bereits wieder dunkel. Der Fahrer fuhr uns direkt vor unser Hostel, wo wir schon von einigen Studentinnen und Studenten erwartet wurden. Die Koffer wurden uns abgenommen und auf den Köpfen der Studentinnen in unser Zimmer getragen. Wir wurden verköstigt und mit den nötigsten Informationen versorgt. Und so fielen wir dann tot müde in unsere Betten. Immer noch nicht ganz realisierend, was da für eine Zeit vor uns liegt, beendeten wir unsere Hinreise mit einem schnell eintreffenden Schlaf.
Was wir über Malawi gelernt haben:
Die Menschen in Malawi verbringen viel Zeit draussen auf den Strassen oder auf Märkten.
Strassenregeln wie anschnallen und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind wohl eher nett gemeinte Ratschläge als strenge Richtlinien.
Wird man von den Einheimischen erblickt wird Mzungu (weisser Mensch) nach einem gerufen. (Unvorstellbar was passieren würde, wenn wir so etwas in Europa machen würden ;P)
Egal wie schwer dein Koffer ist, die Frauen aus Malawi tragen ihn ohne Probleme auf ihrem Kopf.

Flughafen Zürich

Flughafen Addis Abeba Äthiopien

Flughafen Blantyre Malawi




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