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19.02.18 - Treffen mit den Heads der Schule und einkaufen in Zomba

  • Autorenbild: andrina37
    andrina37
  • 13. März 2018
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Mai 2021



Während alle Studenten am Morgen um 7:30 Uhr mit dem Studium begannen, begaben wir uns zur Administration, um den Principal zu treffen. Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir aber ins Büro des Head Teachers des Fachs «Expressive Arts» geleitet. Sie fragte uns nach unseren Interessen und Vorhaben am Machinga TTC. So stellten wir unser Programm für die fünf Wochen zusammen. Wir werden zwei Wochen studieren, dann für eine Woche ein Praktikum an einer Primarschule absolvieren und dann wieder für zwei Wochen ans TTC zurückkehren. Mit dieser Planung gingen wir dann zum Principal. Dieser hiess uns erst herzlich willkommen und erzählte uns einige Fakten über das TTC. Danach stellten wir unsere Planung vor, welche er absegnete. Darauffolgend wurden wir zur Deputy Principal geschickt, welche uns in Klassen einteilte. Auf unseren Wunsch hin kamen wir in unterschiedliche Klassen. Auch das wurde noch vom Principal abgesegnet.

Nach diesen Gesprächen gingen wir mit Madame Mwenyetima und dem Fahrer des TTC nach Zomba, da wir unsere Dollars in Kwatcha umtauschen, Wasser und eine Sim- Karte kaufen wollten.

Zomba ist die nächste grössere Township vor Machinga.

Unser erster Stopp war also bei der Zomba Standard Bank, wo wir eine halbe Ewigkeit anstehen mussten. Wir entschieden uns erst einmal nur 100$ zu wechseln. Dies stellte sich als eine gute Idee heraus, denn für 100$ bekamen wir über 70'000 Kwatcha. Wir waren etwas überfordert mit dieser Menge an Geld und mussten uns überlegen, wo wir es hintun wollen. Im Portemonnaie hatte nämlich nicht alles Platz.

Der Airtelshop (Airtel = malawischer Mobilnetzanbieter) war unser nächstes Ziel. Dort wurden wir freundlich begrüsst und sogleich beraten. Wir wählten eine Nummer und ein Internet- Datenpacket. Der Verkäufer leitete uns an, wie wir das Ganze aktivieren können und witzelte noch eine Runde mit uns rum

Auf dem Weg zum Supermarkt, wo wir unser Trinkwasser kaufen wollten, liefen wir kurz durch den Zomba- Market. Mit vielen neuen Eindrücken und allem was wir kaufen wollten, kehrten wir dann zum TTC zurück.

Da ich nun Internet hatte, versuchte ich meine fachdidaktische Arbeit an meinen Betreuer zu zusenden. Nach etlichen Versuchen, musste ich mir eingestehen, dass das Internet zu schwach ist, um die Arbeit per Mail zu schicken. Komischer- aber auch glücklicherweise konnte ich sie meiner Schwester per Whatsapp schicken, welche sie dann weiterleiten konnte.

Den Rest des Abends verbrachten wir draussen vor unserem Hostel. Da wir Stromausfall hatten, gab es kein Licht, was dazu führte, dass die Studenten nicht an ihren Asignements (benotete Hausaufgaben) arbeiten konnten. Diese Gelegenheit wurde von ihnen genutzt. Man sass draussen und plauderte den ganzen Abend lang. Wir genossen dies sehr. So konnten wir einige unserer Mitstudierenden etwas besser kennenlernen. Bei Gelegenheit fragten wir sie, in welcher Klasse sie sind. Corina und Vera fanden schnell einige ihrer Classmates. Ich jedoch fing je länger je mehr an zu glauben, dass meine Klasse entweder nicht existiert, oder ich eins- zu- eins- Unterricht erhalten werde. Um so mehr war ich gespannt auf unseren Studienbeginn am nächsten Morgen.

Um etwa 22:00 Uhr gingen die Lichter wieder an. Dies führte dazu, dass die meisten Studenten aufstanden und zu den Classes gingen um doch noch an den Asignements zu arbeiten. Corina, Vera und ich aber gingen ins Bett.



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